Wie würde Jack Sparrow akquirieren?

Der berühmteste Pirat der Filmgeschichte ist sicherlich Jack Sparrow– Kapitän des Piratenschiffes Black Pearl – bekannt aus „Fluch der Karibik“ mit Johnny Depp als Hauptdarsteller. Leicht schwankend beim Gehen, nuschelnd und lallend beim Sprechen, sympathisch arglistig folgt er dem Weg, den sein magischer Kompass zeigt.

Klar, dass Hollywood alle Piratenklischees bedient. Vom Rum zum Ruhm wird nichts ausgelassen. Augenklappe, Enterhaken, Schatzkiste, fast nur Männer – bis auf Keira Nightly als Elizabeth Swann, einfache trottelige Gesellen und natürlich etwas Magie. Ein Fluch, den es zu brechen gilt. Piraten sollen ja sehr abergläubisch gewesen sein. Nicht fehlen darf natürlich die Piratenehre.

 

Piratenschiff vor Klimahaus

Wie war das denn nun mit den echten Piraten?

Waren das wirklich nur zugedröhnte Tagelöhner auf See, die sich alles nahmen, was sie kriegen konnten?

Brutale Meeres-Heroen?

Niemandem gegenüber verpflichtet, außer sich selbst und ihrem Kapitän?

 

 

So war es wirklich:

 

Piraten hatten klare Strukturen und kannten kein Erbarmen.

Der brutalste Pirat und Freibeuter aller Zeiten hieß Henry Morgan. Ihm wird nachgesagt, dass er seine Feinde mit den Daumen an den Großmast genagelt hatte, wenn sie sich ihm nicht fügten. Aua….

Morgan überaus erfolgreich in seinem Business. Nicht nur wegen seiner Brutalität – nein, wegen seiner Strategien und Strukturen.

Hart zu sich selbst – brutal zu anderen…
Aber fair zu den Untergebenen!

Henry Morgan verfasste die „Articles of Agreement“ für seine Mannschaft, die im Laufe der Jahre zu einem Standardwerk in der Piraterie wurden. Im so genannten Piratenkodex ging es um die gerechte Verteilung der Beute, um den „kollegialen“ Umgang miteinander und ebenso um die Vergütung bei Verletzungen.
Wer sich besonders in der Schlacht bewies, indem er die feindliche Flagge einholte oder als erster das Beuteschiff sichtete, bekam eine Extra-Prämie. Wer einen Arm, ein Bein oder ein Auge im Kampf verlor wurde angemessen zur Schwere der Verletzungen extra vergütet. So war den Veteranen ein Leben nach der Piraten-Karriere möglich.

Übertragen in die heutige Zeit sprechen wir von Sozialversicherung, Unternehmens-Kultur und Incentives.

Absicherung, Ordnung und Motivation gehören zu jeder Unternehmung, die erfolgreich sein will. Soweit weg sind wir heute nicht von den Piraten aus der Karibik entfernt.

Henry Morgan hatte übrigens nie seine Beuteanteile versoffen oder verhurt. Er verfügte in kurzer Zeit über ein beträchtliches Vermögen, erlangte Kreditwürdigkeit und finanzierte gut ausgestattete Schiffe, mit denen er quasi als Freelancer für die englische Regierung auf Kaperfahrt ging.

Es ging darum Gold, Silber, Perlen, Edelsteine, Edelhölzer und Gewürze aus spanischen Niederlassungen in der Karibik, der englischen Krone zuzuführen.
Morgan erhielt mehrere Kaperbriefe vom Gouverneur der englischen Krone auf Jamaika, die ihm politische Rückendeckung für seine Kaperfahrten gaben. Historisch betrachtet war das ein Jobwechsel vom Piraten zum Freibeuter.

Das Erfolgsrezept

Bestimmt hast du die ganze Zeit Bilder im Kopf, wie Morgan mit seinem Kanonen bestückten Piratenschiff ein vollbeladenes Handelsschiff auf See einholt, längsseits geht und seine Mannschaft an Seilen schwingend, mit Säbeln, Musketen und Messern das Beuteschiff entert?

So war das aber nicht…
Morgan war sich seiner Stärken und auch seiner Schwächen sehr bewusst. Ihm war klar, dass er eine hohe Führungskompetenz besitzt und eine große Flotte befehligen kann. Seine Positionierung war zwar Pirat oder Freibeuter, dennoch hat er kein Gefecht auf See geführt. Sein USP sozusagen.

Als begnadeter Gefechts-Stratege arbeitete er schnelle, effiziente Wege zur Beute aus.
So ist es kein Wunder, dass er für seinen Geschäftserfolg an Land und nicht auf See kämpfte. An Land konnte er alle Vorteile der Kriegsführung für sich nutzen: Dialog mit dem Gegner zur psychologischen Kampfführung, Überraschungsangriffe im Morgengrauen, Fluchtwege für seine Mannschaft in alle Richtungen und vieles andere mehr.

Das kannst du von Henry Morgan lernen:

  • Kenne deine Stärken
  • Positioniere dich klar
  • Strukturiere dein Business
  • Wertschätze deine Mitarbeiter
  • Finde Kunden mit Bedarf an deiner Arbeit
  • Schließe sinnvolle schriftliche Verträge
  • Überrasche deine Wettbewerber
  • Bleib neugierig und wachsam

Die Erfolgsgeschichte von Henry Morgan soll dich motivieren, über dich und dein Handeln nachzudenken.
Stelle von Zeit zu Zeit deine Strategien in Frage, um beweglich zu bleiben. Es gibt unzählige Chancen in deinem Daily Business, die ganz nah bei deinen Stärken liegen.
Erkenne und nutze sie!

Wenn du mehr Piraten-Feeling spüren willst, buche ein Kreativ-Coaching bei EasySales in Bremerhaven. Hier bekommst du die richtige Freibeuter-Atmosphäre.

Das EasySales Office liegt direkt am Neuen Hafen mit Wasserblick bis zum Horizont. Vor der Tür passieren minütlich Schiffe aller Art die Schleuse zum Meer.
Und wenn die Großsegler Bremerhaven anlaufen siehst du sie von unserer Dachterrasse aus als Silhoutte bereits in 16 km Entfernung. Genauso, wie damals der Ausguck auf Henry Morgans Schiff.

Ahoi in Bremerhaven

EasySales